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Echo

Echo zu Online-Einstein-Akademie
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Stern am 28.02.2007
Online sein ist eine Sache. Doch Schulen nur ans Netz zu kriegen reicht nicht. Schola 21 ist eine Internet-Plattform für Schulen, die Projektarbeit ortunabhängig und total vernetzt ermöglicht. Schulen ans Netz" lautete mal ein Vorstoß der rot-grünen Bundesregierung. Lang, lang ist's her - das Ziel war, jede Schule ans Internet zu bringen.

Seitdem ist einige Zeit vergangen, noch immer sind nicht alle deutschen Schulen online.Um die nächste Internet-Revolution, das Web 2.0 nicht zu verpassen, gibt es eine eigens für Schulen entwickelte Online-Plattform, die Arbeiten in virtuellen Klassenräumen und sogar schul- und länderübergreifendes Arbeiten ermöglicht. Keine schlechte Idee, wo doch PISA gezeigt hat, was für ein Flickerlteppich die deutsche Bildungslandschaft ist. Schola-21 - nomen est omen - könnte die Schule im 21. Jahrhundert einleiten.

Schola-21 ist von der Struktur her mit einer "wirklichen" Schule vergleichbar: Man betritt über einen individuellen Bereich den virtuellen Projektraum. Der "private" Bereich ist wie die Schultasche oder das Schließfach, in dem man seine ganz persönlichen Dinge - Hausaufgabenheft, Notizen, Werkzeuge - aufbewahren kann. Schola-21 übersetzt sie in die Menüpunkte "Aufträge", "Profil", "Notizen", "Termine" und "Materialien". Im Projektraum dann wird geplant, durchgeführt, ausgewertet und präsentiert - entweder klassisch, mit Text und Bild, oder dynamisch, mit Webcam und Videokonferenz.

News vom 01.02.2007
Stiftung Partner für Schule - NRW


Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung zur Teilnahme an der Akademie im Februar war die Entwicklung einer Fragestellung, die sich unter dem Motto "Nichts ist, wie es scheint" mit naturwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigt. So bearbeiten die ausgewählten Schülerinnen und Schüler im Februar Fragen wie „Sind Unterwasserblumen Pflanzen oder Tiere?“ oder „Warum erscheint der Mond bei seinem Unter- und Aufgang größer?“.

In einem Zeitraum von bis zu vier Wochen erarbeiten sich jetzt die teilnehmenden Gruppen ihr eigenes Projekt zu ihrer Projektfrage. In Arbeitsgruppen führen sie Experimente und Untersuchungen durch, befragen Expertinnen und Experten, recherchieren und dokumentieren ihre Arbeit. An ihrer Seite stehen jeweils ein renommierter Wissenschaftler bzw. eine Wissenschaftlerin als außerschulischer Kooperationspartner bzw.. Kooperationspartnerin, der oder die für die Projektarbeit als Expertin oder Experte konsultiert werden kann.

In der Einstein Online Akademie werden ab Anfang Februar Schülerinnen und Schüler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler länderübergreifend auch im Internet zusammenarbeiten. Hierfür stellt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ihre Onlineplattform für Projektlernen www.schola-21.de zur Verfügung.

Damit soll es gelingen, neue Wege der Verzahnung von Schule, Forschung und Praxis für den naturwisssenschaftlichen Unterricht herzustellen. Die Einstein Online Akademie bietet jungen und begeisterungsfähigen Schülern ein handlungsorientiertes und interaktives Angebot, um den schulischen Lernort mit außerschulischen und virtuellen Lernorten zu verbinden. Schüler können auf diese
Weise durch selbständiges Lernen und eigenhändige Experimente die Welt und ihre naturwissenschaftlichen Phänomene "begreifen".

Die Einstein Online Akademie steht unter der Schirmherrschaft des Chemikers und Nobelpreisträgers Sir Harold W. Kroto (Bild), der sich bereits seit vielen Jahren dafür einsetzt, dass Wissenschaft und ihre Erkenntnisse auch einem großen Publikum zugänglich wird. Für dieses Engagement wurde ihm im Jahr 2001 von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld der Ehrendoktor verliehen. Die Einstein Online Akademie wurde von der IMAGO GmbH, Dortmund initiiert und in Kooperation mit der Plattform für Projektlernen www.SCHOLA-21.de der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung umgesetzt. Der Bundeselternrat und "stern online" unterstützen dieses bundesweit einmalige Projekt, das von O2 Germany aktiv gefördert wird.

Online-Magazin/Ruhr-Guide
News vom 6.2.2007 - Dortmund/Essen (idr). Geballter Forschergeist: Drei der insgesamt sechs Schulen, die an der bundesweiten "Einstein Online Akademie für Schüler" teilnehmen, kommen aus dem Ruhrgebiet. Die Langermann-Schule und das Mallinckrodt-Gymnasium in Dortmund sowie das Mädchengymnasium Essen-Borbeck wurden für das Projekt ausgewählt, das Schule und naturwissenschaftliche Forschung vernetzen will.

Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung war die Entwicklung einer Fragestellung, die sich unter dem Motto "Nichts ist, wie es scheint" mit naturwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigt. Diese Fragestellungen werden in den nächsten zwei Monaten mit Unterstützung von Studenten und Professoren bearbeitet. Die Online-Plattform bietet ein interaktives Angebot, um die Schulen mit außerschulischen und virtuellen Lernorten zu verbinden.

Die Einstein Online Akademie wurde von der IMAGO GmbH, Dortmund, initiiert und in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung umgesetzt.

WDR
Drei Schulen aus dem Ruhrgebiet haben sich für eine bundesweite Initiative qualifiziert, die Schule und naturwissenschaftliche Forschung vernetzen will. Rund 60 Schüler aus Dortmund und Essen lernen damit an der ersten "Einstein Online Akademie" der deutschen Kinder-und Jugendstiftung.

In ganz Deutschland sind es 150 Schüler der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe. In kleinen Gruppen sollen die Schüler Experimente und Untersuchungen durchführen und ihre Ergebnisse auf einer Internet-Plattform dokumentieren.

Download: Presse_1.pdf

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